Zwei Stühle

Eine pastorale Mitarbeiterin begibt sich mit zwei Stühlen, einer Kerze und ganz viel Zeit mitten ins Getümmel einer Großstadt. Erkennbar als Frau der Kirche durch ihr liturgisches Gewand, stellt sie sich der vermuteten religiösen Indifferenz (vgl. Jan Loffeld) – ohne schützenden Zweck, ohne Mission, ohne These. Es gibt nichts, was angeboten oder angepriesen wird: keine Bibeln, keine Flyer, kein Segen und kein Kaffee. Die Mitarbeiterin bringt einzig ihre Neugier mit- die Neugier auf das, was sich möglicherweise zeigen wird, gepaart mit ihrer Bereitschaft, zu irritieren und sich iritieren zu lassen. „Wenn die Indifferenz meinem Gott gegenüber wirklich so riesig ist, und wenn ihr die Zukunft gehört- dann möchte ich sie kennenlernen. Unbedingt!“

Projektstart ist der 10.6., vorläufiges Ende der 2.7.2026. Jede Fußgängerzone, jede Parkbank, jede Bushaltestelle ist ein möglicher Projektort, und wo der Rollwagen der Mitarbeiterin als nächstes Station macht, wird nicht vorher verraten. Vielleicht demnächst in Ihrer Straße?

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