– oder: Wie Kirche lernen kann von Künstlern, Narren und Poeten.

Nächster und letzter Termin am 07.11!
Im vorerst letzten Workshop der Reihe Exotenbonus arbeiten wir unter Anleitung der Bildhauerin Ricarda Wyrwol aus St. Georg . Viele kennen ihre Werke aus Kirchenräumen im Hamburger Stadtgebiet, aber auch von Straßenzügen und Friedhöfen der Stadt. Spirituelle Tiefe und elementare Formensprache zeichnen ihren unverwechselbaren Stil aus.
Melden Sie sich jetzt an, die Plätze sind begrenzt!
Die Idee
Der religiösen Gleichgültigkeit zum Trotz suchen wir nach neuen Wegen der Verkündigung. Wir resignieren nicht, sondern fragen diejenigen, die immer schon jenseits des Mainstreams inspirieren: Wir fragen Künstler, Narren und Poeten. Wie verändern sie die Welt, während die Welt vorgibt, sie nicht zu brauchen?
Das Ziel
Dieses Projekt erforscht, wie künstlerische Arbeitsweisen (‚Wie?‘) kirchliches Handeln heute bereichern können. In praktischer Erprobung und theoretischer Vertiefung tauchen wir ein in den Prozess zwischen Vision (‚Was?‘) und Wirkung (‚Wozu?‘). Wir suchen nach Wegen, künstlerische Denkweisen für eine zeitgemäße Verkündigung des Evangeliums zu erschließen.
Der Hintergrund
Kirche und Kunst sind historisch eng verbunden. Über Jahrhunderte fungierte die Kirche als Auftraggeberin, während Künstler_innen mit ihrem Können und ihrer Erfahrung die Anschauungsobjekte für den Glauben schufen. Mehr noch als Predigten und Lehrmeinungen haben unzählige Werke – von Skulpturen über Textilien und Gemälde bis hin zu Kompositionen – das Evangelium Christi tief in unsere Kultur eingeprägt. Indem wir uns auf elementare handwerkliche Techniken und künstlerische Herangehensweisen zurückbesinnen, suchen wir neue Ausdrucksformen für die Frohe Botschaft heute.
Wenn uns also heute die Worte versagen – warum fragen wir nicht die, die sie uns geliehen haben?
Fragen wir Künstler, Narren und Poeten!
Die kostenlosen Workshops stehen allen offen – ob Gemeindemitglieder oder Gäste. Sie sind einzeln oder als Reihe buchbar.
Anmeldung: ursula.ros@kathhw.de
